Mantel und Schal – Zusammen sind sie weniger allein

Den passenden Schutz vor Wind und Wetter zu finden ist eine Herausforderung, an der ein Großteil der deutschen Männer jeden Herbst aufs Neue kläglich scheitert – könnte man meinen.  Doch die Auswahl des richtigen Herbst- und Wintermantels ist auch alles andere als eine Kleinigkeit: Schließlich soll das gute Stück ja nicht nur Regen, Matsch und Schnee abhalten. Es soll gleichzeitig ausreichend Wärme spenden, vielfach anwendbar sein und – selbstverständlich – Stil haben. Kommt dann noch die Wahl des passenden Schals dazu, wissen die wenigsten das alles unter einen Hut zu bringen (der beim stilvollen Winteroutfit übrigens nicht fehlen sollte).

Mantel-Regel 1: Form follows Function – aber nicht überall hin!

Ganz klar, ein Wintermantel sollte zunächst einmal „wintertauglich“ sein. Im Klartext bedeutet das: Wenn es draußen kalt ist, sollte der bemantelte Mann nicht frieren müssen. Wenn es regnet, sollte der Mantel, nicht aber sein Träger nass werden. Als Material eignen sich deshalb grobe, dickere Außenstoffe in Kombination mit einem wärmenden Innenfutter wie Fleece oder Wolle.

Mantel-Regel 2: Function follows Form – und die Form folgt dem Trend

Aktuelle Wintermäntel haben eher eine schlanke Silhouette, oft eine Doppelreihe sichtbarer Knöpfe,  und kommen in allen möglichen, meist gedeckten Farben daher. Die Zeiten zeltähnlicher Stoffdecken, die alles daran setzen, ihren Träger komplett zu verbergen, sind auf jeden Fall vorbei. Stilvolle Wintermäntel von heute reichen höchstens bis zum Knie und sind eher figurbetont geschnitten.

Ein guter Tipp zum Kauf: Möchten sie Ihren neuen Mantel auch im Business tragen, nehmen sie unbedingt einen Anzug mit zum Mantelkauf. Spannt die Neuerwerbung über dem Jackett, spitzen dessen Ärmel unter denen des neuen Mantels hervor oder stellt sich gar ein leichtes Zwangsjacken-Gefühl ein, probieren Sie lieber eine Nummer größer oder entscheiden Sie sich gleich für ein anderes Modell.

Der Schal – mehr als Beiwerk

Um dem Wetter zu trotzen und Stil zu beweisen, darf ein Schal im Winter nicht fehlen. Auch hier sollte man stilsicher auf Baumwolle oder Cashmere setzen. Für die angenehmeren Temperaturen ist Leinen eine modische Alternative. Dezente Karos oder Streifen in klassischen Farben stellen den Träger in den Vordergrund, nicht das Accessoire. Ob Dreh- oder lieber Schnittfransen bleibt dabei ganz dem persönlichen Geschmack überlassen.

Bei der Abendgarderobe ist dagegen der Seidenschal die erste Wahl. Sowohl einfarbig als auch extravagant im edel-elitären Designerlook – er ist fast zu schade, um ihn an der Garderobe abzugeben.