Welche Krawattenknoten passen zu welchen Hemdkragen?

Hatten Sie schon einmal das Gefühl, Ihnen würde der Kragen platzen – ohne dass Sie sich aufgeregt haben? Dann könnte auch der Kragen selbst der Grund gewesen sein. Oder der hastig am Morgen gebundene Krawattenknoten. Damit so etwas nicht noch einmal passiert, haben wir Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt, wie sich Hemdskragen und Krawatte optimal ergänzen.

Kent-Kragen: Schlichtheit siegt

Zum Kent-Kragen passen am besten schmale und längliche Knoten – beispielsweise der ganz normale, so genannte „einfache“ Krawattenknoten. Die enge Kragenstellung verleiht Hemden mit Kent-Kragen einen klassischen Look, der sich besonders für den Business-Alltag eignet. Und für alle, die es ganz genau wissen wollen: Auch die verschiedenen Variationen dieser Kragenform (zum Beispiel „New“ oder „Long“ Kent) harmonieren besonders mit dem, auch als 4-in-Hand Knoten bekannten, einfachen Krawattenknoten.

Knopfkragen: Weniger ist mehr

Bei Hemden mit Knopfkragen („Button-down“) stellt sich spätestens vor dem Spiegel meist recht deutlich heraus, warum sich üppige, breite Knoten keinesfalls eignen: Knopfkragen bieten einem voluminösen Windsor einfach nicht genug Platz. Verlassen Sie sich also auch beim Button-down Hemd auf die schlichte Eleganz einfacher Krawattenknoten wie dem bereits erwähnten 4-in-Hand. Und noch ein Tipp: Die obligatorische Falte verleiht dem Look den letzten Schliff.

Haifisch-Kragen: Protzen erlaubt

Ja, der Haifisch, der hat Zähne… und einen eigenen Hemdkragen. Der modische Haifischkragen gewinnt auch hierzulande immer mehr Fans. Kein Wunder, vereint er mit seiner weit gespreizten Form wie kein anderer die klassische Eleganz eines perfekten Business-Outfits mit dem frischen Esprit modischen Stilbewusstseins. In Sachen Krawattenknoten heißt hier die Devise übrigens: „Big is beautiful!“ – einfacher und doppelter Windsor etwa eignen sich hervorragend.

Tab-Kragen: Für Perfektionisten

Hierzulande nicht so bekannt, aber durchaus erwähnenswert ist der Tab-Kragen. Der Clou dabei: Die beiden Kragenspitzen sind durch das „Tab“ miteinander verbunden und sorgen dafür, dass die Krawatte stets perfekt sitzt. Da die Spitzen bei dieser Kragenform üblicherweise näher zusammenstehen als bei „Kent“ oder „Haifisch“, eignen sich wieder einmal die kleineren, einfachen Krawattenknoten – solange sie symmetrisch sind. Unsere Empfehlung daher: Der einfache Windsor-Knoten.