Button-down Hemd mit Krawatte, geht das?

Grundsätzlich ja: Button-down Hemden haben ihren Ursprung in den USA, wo sie den College-Style ganz wesentlich mit geprägt haben. Dieser lässige und sportliche Look kommt ohne steife Krageneinlage aus. Damit der Kragen jedoch nicht schlampig umherflattert, wurde er mit zwei Knöpfen fixiert, die übrigens immer kleiner als die Knopfleiste sein müssen.

Nicht jede Krawatte passt

Als Material eignen sich weiche Baumwollgewebe, auch OXFORD (nach der Webtechnik) genannt, sowie feine Batist- oder Popeline-Gewebe. Button-down Hemden in Uni-Farben – ganz besonders natürlich weiß oder creme – oder kleine Karos können sehr gut mit Krawatten kombiniert werden. Doch auch klare Streifen aus einem hochwertigen Mogador-Gewebe (eine Mischung aus Baumwolle und Seide), Clubkrawatten mit Emblemen der Universität oder eines Clubs, Wolle oder Feinstrick passen ganz hervorragend zu dieser Art Hemd. Achtung: Die Verarbeitung der Krawatten sollte jedoch nicht zu üppig sein, denn je feiner die Einlagen sind, desto besser passen sie zu diesem lässigen Style. Ist die Krawatte dagegen zu elegant oder glänzt ihr Material zu stark, verfehlt sie ihre Wirkung.

Der richtige Krawatten-Knoten

Die Frage, welcher Knoten am besten zu einem Hemd mit Knopfkragen passt, ist dagegen leicht beantwortet: Der Knoten muss nämlich schlank sein (also kein Windsor!). Die obligatorische Falte verleiht der Krawatte schließlich Lebendigkeit und damit den letzten Schliff.

Auf das Gesamtpaket kommt es an

Gut geschnittene Baumwollhosen (Chinos) oder klassische Jeans, dazu eher lässige Saccos aus Baumwolle, Leinen oder Mischgewebe, komplettieren den perfekten Look.

SONJA KAMPY Stil-Tipp: Das passende Einstecktuch peppt die ohnehin schon gelungene Kombination noch einmal so richtig auf. Doch Vorsicht: Achten Sie auch auf die Auswahl Ihrer Schuhe und Gürtel. So sind Sie nicht nur gut angezogen, sondern perfekt gekleidet!